Stellung innerhalb der Familie *
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Eine Wohnung muß im Hinblick auf ihre Größe für einen Haushalt angemessen sein. Die Angemessenheit richtet sich dabei nach der Anzahl der Haushaltsangehörigen und wird auf dem Wohnberechtigungsschein vermerkt. Welche Personen als Haushaltsangehörige zu zählen sind, ergibt sich aus dem Wohnraumförderungsgesetz (WoFG), sofern keine abweichenden landesgesetzlichen Regelungen bestehen. Als Haushaltsangehörige sind beispielsweise

  • Ehegatten,
  • Eltern und deren Kinder (hierzu zählen auch Adoptivkinder, Stiefkinder und Pflegekinder),
  • Lebenspartner im Sinne des § 1 Lebenspartnerschaftsgesetzes (LPartG),
  • Partner einer sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft,
  • Geschwister,
  • Schwiegereltern,
  • Schwager und Schwägerinnen,

des Wohnungssuchenden anzusehen, sofern sie mit diesem eines gemeinsamen Haushalt führen.Dies ist regelmäßig der Fall, wenn die betreffenden Personen in einer Wohn-und Wirtschaftsgemeinschaft zusammenleben.

Als dem Haushalt angehörig sind auch Personen anzusehen, die lediglich vorübergehend abwesend sind, wenn der gemeinsame Haushalt mit dem Wohnungssuchenden weiterhin ihren Lebensmittelpunkt darstellt. Dies kann zum Beispiel bei auswärts studierenden Studenten, bei Wehrpflichtigen oder Zivildienstleistenden der Fall sein.

Bei der ersten Person muß es sich immer um den/die Antragsteller/in handeln. Deshalb ist bei der ersten Person die Stellung Antragsteller/in fest vorgeschrieben. Ab der zweiten Person wird zwischen folgenden Stellungen unterschieden:

  • Ehegatte/in
  • Lebenspartner/in
  • Kind mit Kindergeld
  • Kind ohne Kindergeld
  • ungeborenes Kind
  • sonstige

Sind Sie verheiratet?
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Geben Sie bitte an, ob Sie verheiratet sind. Diese Information wird benötigt für die Prüfung, ob der Freibetrag Junges Ehepaar mit Kind für Sie angewendet werden kann.

Haben Sie eine Schwerbehinderung von mindestens 50 Grad der Behinderung?
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Geben Sie bitte an, ob diese Person Ihres Haushaltes einen nachgewiesene Schwerbehinderung (Schwerbehindertenausweis) von mindestens 50 Grad der Behinderung hat. Für eine Schwerbehinderung gibt es in Kombination mit einem Pflegegrad folgende Freibeträge:

  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 jährlich 330 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 2 oder jede schwebehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 50 bis unter 80 Grad jährlich 665 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 3 oder jede schwerbehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 80 bis unter 100 Grad oder für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 mit einem Grad der Behinderung von unter 80 Grad jährlich 1.330 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 2 oder 3 mit einem Grad der Behinderung von unter 80 Grad oder für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 mit eine Grad der Behinderung von wenigstens 80 Grad jährlich 2.100 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 4 oder jede schwerbehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 100 Grad sowie für jede häuslich pflegebedürftige Person der Pflegegrade 2 oder 3 mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 80 Grad jährlich 4.500 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 5 sowie für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 4 mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 80 Grad jährlich 5.830 Euro


Haben Sie einen Pflegegrad?
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Geben Sie bitte an, ob diese Personn Ihres Haushaltes pflegebedürftig ist. Für einen Pflegegrad gibt es in Kombination mit einer Schwerbehinderung folgende Freibeträge:

  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 jährlich 330 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 2 oder jede schwebehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 50 bis unter 80 Prozent jährlich 665 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 3 oder jede schwerbehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 80 bis unter 100 Prozent oder für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 mit einem Grad der Behinderung von unter 80 Prozent jährlich 1.330 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 2 oder 3 mit einem Grad der Behinderung von unter 80 Prozent oder für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 1 mit eine Grad der Behinderung von wenigstens 80 Prozent jährlich 2.100 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 4 oder jede schwerbehinderte Person mit einem Grad der Behinderung von 100 Prozent sowie für jede häuslich pflegebedürftige Person der Pflegegrade 2 oder 3 mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 80 Prozent jährlich 4.500 Euro,
  • für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 5 sowie für jede häuslich pflegebedürftige Person des Pflegegrades 4 mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 80 Prozent jährlich 5.830 Euro


Verfügt dieses Haushaltsmitglied über eigene Einnahmen?
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Geben Sie bitte an, ob dieses Haushaltsmitglied über eigene Einnahmen verfügt.